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Sie haben Fragen? Wir beantworten sie!

In dieser FAQ beantworten wir wichtige Fragen!
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In dieser FAQ beantworten wir häufig gestellte Fragen. Die FAQ wird ständig mit neuen Fragen erweitert. (Stand: 1. Juli 2020) 

Das Transformationsprogramm weitet den Weg der Kirchenentwicklung auf das Bischöfliche Ordinariat mit seinen Außenstellen, die katholischen Bezirke sowie die Gremienarbeit im Bistum aus. Bereits vorhandene Praxis von Kirchenentwicklung soll gestärkt und ausgebaut werden. Strukturen, Abläufe und Arbeitsweisen sollen auf allen Ebenen so gestaltet werden, dass Orte kirchlichen Lebens in den Pfarreien neuen Typs bestmöglich in ihrer Arbeit unterstützt werden. In Form eines Zukunftsbildes sollen strategische Perspektiven für das Ordinariat entwickelt werden, die dem sich verändernden gesellschaftlichen und kirchlichen Umfeld gerecht werden. 

Das Transformationsprogramm erarbeitet umfassende Rahmenbedingungen, damit der Weg der Kirchenentwicklung vor Ort unterstützt werden kann. Dabei geht es nicht nur um eine Anpassung von Strukturen, sondern auch um einen nachhaltigen Kulturwandel: Haltungen der Kirchenentwicklung sollen aufgegriffen und umgesetzt werden. Es geht auch darum, andere Arbeitsweisen einzuüben.

 

Gesellschaftliche Entwicklungen und Umbrüche verlangen nach einem Umdenken der Kirche. Bischof Georg hat in seinem Hirtenbrief zu Ostern 2017 deutlich gemacht, dass neue Perspektiven nötig sind, um Kirche in Zukunft zu gestalten. Dieser Perspektivwechsel betrifft aber nicht nur die Pfarreien und deren Seelsorge, sondern alle Ebenen des kirchlichen Handelns. Das Transformationsprogramm will auf Forderungen nach strukturellen Veränderungen auf Ebene der Diözese reagieren, einen Perspektivwechsel in der bischöflichen Verwaltung sowie den Bezirken ermöglichen und zum Querdenken und Andershandeln anregen.

Bischof Georg beschreibt das „Warum“ des Programms in seinem Bischofsbrief vom Dezember 2019: „Kirchenentwicklung geschieht lokal, konkret und vor Ort in den Gemeinden und Einrichtungen. Wenn hier grundlegende Veränderungen angezielt werden, müssen sich auch die übergreifenden Unterstützungssysteme deutlich verändern und – mehr als bisher – dienende Gestalt suchen. Dies fördert das Transformationsprogramm.“

Das Transformationsprogramm verfolgt mehrere Ziele: 

  • Es will auf Ebene des BO sowie der Bezirke einen Kulturwandel anstoßen. Die Grundhaltungen der Kirchenentwicklung sind dafür richtungsweisend. Das Programm soll zu anderen Arbeitsweisen und zu veränderten Strukturen führen. 
  • Im Projektzeitraum soll ein Zukunftsbild unter Mitwirken und Beteiligung vieler Akteur*innen erarbeitet  werden. Das Zukunftsbild soll eine konkrete strategische Ausrichtung ermöglichen.  
  • Nur wer Veränderung als kontinuierlichen Entwicklungsprozess auffasst, kann flexibel und zügig auf Veränderungen reagieren. Das Transformationsprogramm will dieses Bewusstsein auf allen kirchlichen Ebenen etablieren.  
     

Die Inhalte des Programms werden in fünf sog. Handlungsfeldern bearbeitet.

  • Im Handlungsfeld „Mittlere Ebene“ wird diskutiert, welche Aufgaben und Funktionen die Bezirke als Mittlere Ebene in Zukunft haben können und sollen.
  • Das Handlungsfeld „Innovative Kommunikation“ entwickelt und recherchiert neue Kommunikations- und Arbeitsformen und informiert über das Transformationsprogramm. 
  • Im Handlungsfeld „Leitungshandeln“ werden Fragen von Führung und Leitung bearbeitet, der Zukunftsbild-Prozess angestoßen sowie eine strategische Ausrichtung für das BO entwickelt. 
  • Das Handlungsfeld „BO – Organisation & Prozesse“ überprüft Arbeitsweisen und Prozesse in der bischöflichen Verwaltung mit dem Ziel, die Strukturen und Abläufe dienstleistungs- und serviceorientiert zu gestalten. 
  • Im Handlungsfeld „Kuriale & synodale Beratungs- und Entscheidungsprozesse“ werden die Beratungs- und Entscheidungsverfahren in den kurialen und synodalen Gremien diskutiert und die Synodalordnung an die sich verändernden Rahmenbedingungen im BO angeglichen.

Beteiligung und Mitwirkung sind im Transformationsprogramm enorm wichtig und für den Erfolg des Programms unerlässlich. 
Partizipation verstehen wir im Programm als Gestaltung eines partnerschaftlichen Miteinanders. Je nach thematischer Herausforderung wird es in unterschiedlichen Facetten gestaltet.
Sie reichen von der Information über die Resonanz bis zur Mitarbeit und Entscheidung. Ein Aspekt bei der Wahl der Beteiligungsform ist die zur Verfügung stehende Zeit. Bei größtmöglicher Beteiligung soll das Transformationsprogramm Ende September 2021 abgeschlossen werden.

Die Form der jeweiligen Beteiligungsmöglichkeiten wird für jedes Handlungsfelder beschrieben, damit Interessierte entscheiden können, ob sie sich an einem Arbeitsschritt beteiligen möchten.

In der Initiierungsphase des Programms, die seit Juni abgeschlossen ist, war Beteiligung etwa während der Veranstaltung zur Auswertung der Exkursionen, über Hintergrundgespräche oder beim Treffen für Projektleiterinnen und Projektleiter möglich. Die Anregungen sind in der Planung des Programms berücksichtigt und in den Auftragsformularen zum Programm dokumentiert.

In den Arbeitsgruppen der Handlungsfelder bringen Mitarbeitende von allen Ebenen ihre Perspektiven ein. Für die Besetzung der Arbeitsgruppen sind folgende Prinzipien mit dem Auftraggeber vereinbart:
Im Team soll Perspektivenvielfalt sichergestellt sein. Die mitwirkenden Personen sollen neben der nötigen Expertise auch Energie für das Thema und die Bereitschaft zur Veränderung und Zukunftsgestaltung mitbringen. Um die Teams arbeitsfähig zu halten, ist die Größe der Kernteams auf sieben plus / minus zwei Personen festgelegt. Die Besetzung erfolgt bislang auf Grundlage von Vorschlägen von Seiten der Kirchenentwicklung, der Dezernentenkonferenz, der Verantwortlichen in den Handlungsfeldern sowie der Programmleitung.

Darüber hinaus sind alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden des Bistums eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und Feedback zum Programm zu geben. Nach jedem Arbeitszyklus werden die erarbeiteten Ergebnisse veröffentlicht und anschließend aus dem Bistum Resonanz eingeholt. 

Um auf Dauer Partizipation zu unterstützen, ist der Aufbau einer Kommunikationsplattform geplant, die auch ein gemeinsames Arbeiten ermöglichen wird.
 

Es lässt sich derzeit noch nicht sagen, welche Auswirkungen das Programm haben wird. Die Ergebnisse des Transformationsprogramms werden erst noch erarbeitet. Sicher ist: Das Transformationsprogramm ist kein Sparprogramm, sondern zielt auf eine zeitgemäße Form von Kirche ab. Es soll zu spürbaren Veränderungen führen und die Arbeit in den Pfarreien und Einrichtungen unterstützen, zum Beispiel, indem neue Wege der Kommunikation entwickelt werden, Prozesse dienstleistungsorientierter gestaltet oder Aufgabenfelder neu definiert werden.

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