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Was ist das Transformationsprogramm?

Was ist das Transformationsprogramm überhaupt? Hier erklären wir es kurz und kompakt
Was ist das Transformationsprogramm?
Was ist das Transformationsprogramm?

Das Transformationsprogramm weitet den Prozess der Kirchenentwicklung auf das Bischöfliche Ordinariat, seine Außenstellen, die Bezirke und die Gremienarbeit. Bereits vorhandene Praxis von Kirchenentwicklung soll gestärkt und ausgebaut werden.

„Mehr als du siehst“ – seit mehreren Jahren sucht das Bistum Limburg unter diesem Leitwort nach Wegen, wie Kirchesein angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und Herausforderung in Zukunft gelebt und das Evangelium verkündet werden kann. In seinem Hirtenwort von Ostern 2017 ruft Bischof Dr. Georg Bätzing zu einem umfassenden Perspektivwechsel auf. In den vergangenen Jahren ist dieser Prozess in zahlreichen Pfarreien und Einrichtungen konkret aufgegriffen worden. Entstanden sind zahlreiche kleine und große Initiativen und Projekte, die Seelsorge in den Pfarreien bereichern. Dabei zeigt sich aber auch, dass es Veränderungen nicht nur auf Pfarrei-Ebene, sondern auf allen kirchlichen Ebenen braucht. Die für die Kirchenentwicklung notwendigen Haltungen müssen auch in der Verwaltung zum Thema gemacht werden und zu Veränderungen führen. In einem Bischofsbrief im Dezember 2019 schreibt Bischof Dr. Georg Bätzing: „Kirchenentwicklung geschieht lokal, konkret und vor Ort in den Gemeinden und Einrichtungen. Wenn hier grundlegende Veränderungen angezielt werden, müssen sich auch die übergreifenden Unterstützungssysteme deutlich verändern und – mehr als bisher – dienende Gestalt suchen. Dies fördert das Transformationsprogramm.“

Das Transformationsprogramm weitet den Prozess der Kirchenentwicklung auf das Bischöfliche Ordinariat, seine Außenstellen, die Bezirke und die Gremienarbeit und will den Perspektivwechsel fördern. Bereits vorhandene Praxis von Kirchenentwicklung soll gestärkt und ausgebaut werden. Den Schwerpunkt des Transformationsprogramm bildet die Arbeit in fünf Handlungsfeldern: „Mittlere Ebene“, „Innovative Kommunikation“, „Leitungshandeln“, „BO - Prozesse und Organisation“ sowie „Kuriale & synodale Beratungs- und Entscheidungsprozesse“. Die Strukturen, deren Abläufe und Arbeitsweisen sollen in dem Projektzeitraum unter Beteiligung und Mitwirkung vieler Akteur*innen hinterfragt und so verändert werden, dass sie die Arbeit an Orten kirchlichen Lebens in den Pfarreien neuen Typs bestmöglich unterstützen. Auf Grundlage eines Zukunftsbildes sollen strategische Perspektiven entwickelt werden, die den sich wandelnden  gesellschaftlichen und kirchlichen Bedingungen und Anforderungen Rechnung tragen. Das Transformationsprogramm will die Haltungen von Kirchenentwicklung stark machen und einen umfassenden und nachhaltigen Kulturwandel anstoßen. 

Auftraggeber des Transformationsprogrammes ist Bischof Dr. Georg Bätzing. Zur Programmleitung gehören Christiane Baer (externe Programmleiterin) und Johannes Weuthen (Stabsstelle Projektsteuerung). Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit Juliane Schlaud-Wolf und Bischofsvikar Dr. Christof May vom Ressort Kirchenentwicklung.

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